Amselle | Bildergeschichten & liebevoll Handgemachtes » Michèle Brunnmeier | Wochenbettfotografie | authentische Familienfotografie | Geburtsfotografie | dokumentarische Fotografie

über mich

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Ich bin Michèle, Tagträumerin, den Kopf (viel zu) oft in den Wolken, die Füße am allerliebsten in langen, dicken Wollstrümpfen. Ich mag den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee sooo sehr, trinke aber viel lieber Tee – Earl Grey mit einem Löffelchen Honig und einem Schuss Sahne.
Ich höre gerne Musik, ganz oft Musik von Agnes Obel oder Angus & Julia Stone. Ich mag die niederländische Sprache und beobachte unheimlich gerne Menschen. Ich mag Möbelstücke mit Geschichte, altes Holz und Leinen, wenn der Regen nachts laut an`s Fenster prasselt und der Wind die Bäume und Büsche im Garten wiegt. Auch wenn ich seit mehr als 20 Jahren nur sehr wenig Platz in meinem Bett habe – es ist das Schönste der Welt, wenn meine Kinder (bzw. eine kleine Auswahl davon) neben mir schlafen, wenn ich nachts ihre Hand auf meiner Wange spüre, ihren Atmen an meinem Gesicht. Überhaupt liebe ich den friedlichen Anblick schlafender Kinder und ich liebe meine Kinder in Wollunterhemdchen (auch die Großen). Ich liebe meine Erinnerungen an meine Oma, bei der ich aufgewachsen bin, dass sie so viel Gutes & Feines in meinem Herzen hinterlassen hat und bin dankbar dafür, dass sie mir gezeigt hat, wie es sich anfühlt, bis zum Mond und wieder zurück geliebt zu werden.

Groß geworden bin ich in einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb, mittlerweile lebe mit meiner Familie, unserem Hund Wanja, den Katzen Alva, Maschenka und Aishe (Esmé wurde im Frühling 2018 leider von einem Auto angefahren und lebt nicht mehr) in der Nähe von Stuttgart. Von Beruf bin ich Kindergärtnerin (ich mag das Wort Erzieherin nicht, Kindergärtnerin dagegen sehr), vor vielen Jahren habe ich zwar am Waldorfkindergartenseminar* in Stuttgart noch eine zweijährige Weiterbildung in Waldorfpädagogik absolviert, habe meinen Beruf  dann aber doch zugunsten meiner Kinder erst einmal „an den Nagel gehängt„, um einfach Mama zu sein. Für dieses Privileg in heutigen Zeiten bin ich unbeschreiblich dankbar, vor allem meinem Mann, der uns das mit seinem Herzen und viel Fleiß ermöglicht.

Die Hingabe zur Handarbeit hat mir meine Oma Frieda in die Wiege gelegt. Mir bedeutet es viel, etwas mit meinen eigenen Händen zu erschaffen, was ich auch für meine Kinder als großen Schatz erkenne.

Die Liebe zur Fotografie hat sich etwas leiser in mein Leben geschlichen, ist durch meine Kinder aber immer lauter geworden und begleitet mich inzwischen täglich. Es macht mich glücklich, dass sich seit meiner Zusammenarbeit mit dem Verlag acufactum beide Leidenschaften, Handarbeit & Fotografie, auf so besondere Weise ineinander verweben und sich größtenteils wunderbar mit unserem reichhaltigen Familienalltag verbinden lässt. Im Verlauf der letzten Jahre sind etliche Bücher entstanden, die ich mit viel Herzblut, Bildergeschichten und teilweise auch mit meinen Handarbeiten gefüllt habe.

Neben den Verlagsarbeiten schlägt mein Herz jedoch noch für einen anderen Bereich der Fotografie: Menschen in achtsamer Weise zu fotografieren, besondere Momente im Leben mit meiner Kamera festzuhalten und auf diese Weise authentische Bildergeschichten einzufangen.

Durch meine Kinder habe ich die Liebe zur Fotografie entdeckt und mit der Zeit auch eine Bildsprache gefunden, die mir persönlich nahe ist – authentisch, liebevoll, sanft, leise, offenherzig…

 Ich liebe das natürliche Licht und auch seine Schattenseiten, die Lebendigkeit und den Kontrast, die beides mit sich bringt. Niemals fotografiere ich mit Blitzlicht.

Ich weiß um den Wert und die Kostbarkeit echter Momentaufnahmen, habe selbst sechs Kinder, die ich als Mama staunend beim Großwerden begleite und zugleich wehmütig Abschied von ihrer Kindheit nehme. Diese Bildergeschichten, möglichst natürliche Ausschnitte aus dem Leben, bleiben für immer und ich weiß, dass diese Bilder dazu fähig sind, einen Menschen emotional augenblicklich zu eben dem Moment zurück zu führen, in dem sie entstanden sind, weswegen ich persönlich kein Freund inszenierter Studioaufnahmen bin. Ich möchte Menschen möglichst echt in ihrer vertrauten Umgebung fotografieren (z.B. im eigenen Zuhause, beim Spaziergang, im Wald, auf einer Wiese oder wie kürzlich einen älteren Herrn, einen leidenschaftlichen Schreiner, den ich in seiner Werkstatt mit der Kamera begleitet habe, in der er trotz seines hohen Alters noch immer jeden Tag wirkt).

Eine sehr besondere Herzensangelegenheit: Die Sternenkindfotografin – in der entsprechenden Rubrik erzähle ich ein wenig davon, zumindest das, was man mit Worten ausdrücken kann.

Zum Schluss möchte ich gerne von einem Herzenswunsch erzählen, der immer wieder in mir aufkeimt: Ich liebäugle seit langer Zeit damit, eine Geburt mit meinem Herzen und der Kamera zu begleiten. Die Geburtsfotografie ist hierzulande noch wenig bekannt und vielleicht auch etwas verkannt. Ja, die Geburt eines Kindes ist (mir) heilig und für mich persönlich das ergreifendste und wundervollste Erlebnis auf Erden, weswegen ich einerseits ein bisschen zwiespältig bin, was die fotografische Begleitung betrifft…. Andererseits – der Gedanke und Wunsch danach lässt mich einfach nicht los. Ich glaube, dass eine achtsame fotografische Begleitung nicht nur wundervolle Erinnerungen mit sich bringen, sondern dazu auch einen sehr besonderen Wert durch die unvergleichliche Schönheit und Stärke, die sich in solchen Bildern widerspiegelt. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich durch mein stilles und behutsames Wesen kaum auffallen würde.
Mein Vorbild in diesem Bereich ist Esther Mauersberger, eine junge Fotografin aus Köln. Mich bewegt ihre authentische Art der dokumentarischen Geburtsbegleitung sehr und noch mehr berühren mich die starken Emotionen, die ihre Bilder zum Ausdruck bringen. Falls das jemand liest, Vertrauen in mich fasst: Ich freue mich über eine für beide Seiten unverbindliche Anfrage.

*Die Waldorfpädagogik begleitete mich nicht nur beruflich, seit mehr als 20 Jahren sind wir zudem selbst engagierte Waldorfeltern – unsere Kinder besuchten den Waldorfkindergarten, bzw. aktuell die Waldorfschule (wobei unsere beiden Großen der Schule inzwischen schon entwachsen sind).

Nun freue ich mich, dich/euch kennen zu lernen und vielleicht sogar deine/eure Bildergeschichte festhalten zu dürfen,

Michèle