Michèle Brunnmeier » Michele Brunnmeier | waldorfinspiriert | Neugeborenenfotografie | Wochenbettfotografie | authentische Familienfotografie | Autorin | liebevolle Handarbeiten

über mich

Wie schön, dass du hier bist!

Ich bin Michèle, Tagträumerin, den Kopf oft und gerne in den Wolken, die Füße dafür lieber in langen, dicken Wollstrümpfen. Ich mag den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee, trinke aber lieber Tee – Earl Grey mit Honig & Sahne und bittesehr immer aus einer hübschen Tasse. Meine Lieblingstasse ist die puderrosafarbene mit dem kleinen Rotkehlchen. Rotkehlchen finde ich allerliebst, überhaupt liebe ich Tiere, ganz besonders aber Katzen. Wegen meiner großen Katzenliebe (die ich sicher von meiner Konstanzer Oma geerbt habe, die von überall her heimatlose Katzen bei sich aufgenommen hat), leben vier Samtpfötchen mit uns: Alva, die Katzenmama samt ihren drei Katzenkinder Aishe, Esmé und Maschenka, die ich einfach nicht in andere Hände geben konnte. Natürlich liebe ich auch unseren Hund Wanja, vor allem aber liebe ich meine große Familie. Was wäre ich nur ohne sie….
Ich liebe Musik, besonders Musik von Agnes Obel und Angus & Julia Stone. Ich mag den Klang der niederländischen Sprache und beobachte unheimlich gerne Menschen. Ich mag alte Möbelstücke, altes Holz und Leinen, wenn der Regen nachts laut an die Fenster prasselt und der Wind die Bäume und Büsche im Garten wiegt. Blitz und Donner machen mir Angst, aber ich liebe es, wenn meine Kinder sich bei Gewitter Schutz und Geborgenheit neben mir im Bett suchen. Auch wenn ich seit Jahren nur sehr wenig Platz in meinem Bett habe – ich genieße es, wenn meine Kinder neben mir schlafen, wenn ich nachts ihre Hand auf meiner Wange spüre, ihren Atmen an meinem Gesicht. Überhaupt liebe ich den friedlichen Anblick schlafender Kinder und ich liebe meine Kinder in Wollunterhemdchen (auch die Großen). Ich liebe meine Erinnerungen an meine Oma, bei der ich aufgewachsen bin, dass sie so viel Gutes & Feines in meinem Herzen hinterlassen hat und bin dankbar dafür, dass sie mir gezeigt hat, wie es sich anfühlt, bis zum Mond und wieder zurück geliebt zu werden.

 

Groß geworden bin ich in einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb, mittlerweile lebe mit meinen vielen Anhängseln in der Nähe von Stuttgart. Von Beruf bin ich Kindergärtnerin (ich mag das Wort Erzieherin nicht, Kindergärtnerin dagegen sehr), vor vielen Jahren habe ich zwar am Waldorfkindergartenseminar* in Stuttgart noch eine zweijährige Weiterbildung in Waldorfpädagogik absolviert, habe meinen Beruf  dann aber doch zugunsten meiner Kinder erst einmal „an den Nagel gehängt„, um einfach Mama zu sein. Für dieses Privileg in heutigen Zeiten bin ich unbeschreiblich dankbar, vor allem meinem Mann, der uns das mit seinem Herzen und viel Fleiß ermöglicht.

Die Hingabe zur Handarbeit hat mir meine Oma Frieda in die Wiege gelegt. Mir bedeutet es viel, etwas mit meinen eigenen Händen zu erschaffen, was ich auch für meine Kinder als großen Schatz erkenne.

Die Liebe zur Fotografie hat sich etwas leiser in mein Leben geschlichen, ist durch meine Kinder aber immer lauter geworden und begleitet mich nun täglich. Es macht mich glücklich, dass sich seit meiner Zusammenarbeit mit dem Verlag acufactum beide Leidenschaften, Handarbeit & Fotografie, auf so besondere Weise ineinander verweben und sich größtenteils wunderbar mit unserem reichhaltigen Familienalltag verbinden lässt. Im Verlauf der letzten Jahre sind etliche Bücher entstanden, die ich mit viel Herzblut, Bildergeschichten und teilweise auch mit meinen Handarbeiten gefüllt habe.

Neben den Verlagsarbeiten schlägt mein Herz jedoch noch für einen anderen Bereich der Fotografie: Menschen in achtsamer Weise zu fotografieren, besondere Momente im Leben mit meiner Kamera festzuhalten und auf diese Weise authentische Bildergeschichten von Liebenden, Familien, Babykugelbäuchen, Kindern, Neugeborenen usw. einzufangen – manchmal aber auch Wunschträume anderer (im Sinne von FineArt-Fotografie) in Bildern wahr werden zu lassen.

Durch meine Kinder habe ich die Liebe zur Fotografie entdeckt und mit der Zeit auch eine Bildsprache gefunden, die mir persönlich nahe ist – authentisch, liebevoll, sanft, leise, offenherzig…

 Ich liebe das natürliche Licht und auch seine Schattenseiten, die Lebendigkeit, die beides mit sich bringt. Niemals fotografiere ich mit Blitzlicht.

Ich weiß um den Wert und die Kostbarkeit echter Momentaufnahmen, habe selbst 6 Kinder, die ich als Mama staunend beim Großwerden begleite und zugleich wehmütig Abschied von ihrer Kindheit nehme. Diese Bildergeschichten, möglichst natürliche Ausschnitte aus dem Leben, bleiben für immer und ich weiß, dass diese Bilder dazu fähig sind, einen Menschen emotional augenblicklich zu eben dem Moment zurück zu führen, in dem sie entstanden sind, weswegen ich persönlich keine inszenierten Studioaufnahmen mag. Ich möchte die Menschen möglichst „echt“ in ihrer vertrauten Umgebung fotografieren (z.B. im eigenen Zuhause, beim Spaziergang, im Wald, auf einer Wiese oder wie kürzlich einen älteren Herrn, einen leidenschaftlichen Schreiner, den ich in seiner Werkstatt mit der Kamera begleitet habe, in der er trotz seines hohen Alters noch immer jeden Tag wirkt. Fast jeden Tag muss ich seitdem an ihn denken. Ich liebe die Begegnung mit solchen Menschen und dass sie mein Herz manchmal so sehr rühren.

Eine sehr besondere Herzensangelegenheit: Die Sternenkindfotografin – in der entsprechenden Rubrik erzähle ich ein wenig davon, zumindest das, was man mit Worten ausdrücken kann, vieles darf ungesagt bleiben.

Zum Schluss möchte ich gerne von einem Herzenswunsch erzählen, der immer wieder in mir aufkeimt: Ich liebäugle seit langer Zeit damit, eine Geburt mit meinem Herzen und der Kamera zu begleiten. Die Geburtsfotografie ist hierzulande noch wenig bekannt und vielleicht auch etwas verkannt. Ja, die Geburt eines Kindes ist (mir) heilig und für mich persönlich das ergreifendste und wundervollste Erlebnis auf Erden, weswegen ich einerseits ein bisschen zwiespältig bin, was die fotografische Begleitung betrifft…. Andererseits – der Gedanke und Wunsch danach lässt mich einfach nicht los. Ich glaube, dass eine achtsame fotografische Begleitung nicht nur wundervolle Erinnerungen mit sich bringen, sondern dazu auch einen sehr besonderen Wert durch die unvergleichliche Schönheit und Stärke, die sich in solchen Bildern widerspiegelt. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich durch mein stilles und behutsames Wesen kaum auffallen würde.
Mein Vorbild in diesem Bereich ist Esther Mauersberger, eine junge Fotografin aus Köln. Mich bewegt ihre authentische Art der dokumentarischen Geburtsbegleitung sehr und noch mehr berühren mich die starken Emotionen, die ihre Bilder zum Ausdruck bringen. Falls das jemand liest, Vertrauen in mich fasst: Ich freue mich über eine für beide Seiten unverbindliche Anfrage.

*Die Waldorfpädagogik begleitete mich nicht nur beruflich, seit fast 25 Jahren sind wir zudem selbst engagierte Waldorfeltern – unsere Kinder besuchten den Waldorfkindergarten, bzw. aktuell die Waldorfschule (wobei unsere beiden Großen der Schule inzwischen schon entwachsen sind).

Nun freue ich mich, dich/euch kennen zu lernen und vielleicht sogar deine/eure Bildergeschichte festhalten zu dürfen,

Michèle